Millionen von Deutschen haben Angst vor Spinnen. Zwei Prozent von diesen haben sogar eine Spinnenphobie, das heißt, dass die immer, wenn sie eine Spinne sehen in Panik geraten. Doch woher kommt diese Angst eigentlich? Möglicherweise hängt es aber damit zusammen, dass einige, wenige Spinnen giftig sind. Deshalb hier nun die giftigsten Spinnen der Welt.
schwarze Witwe
Die Schwarzen Witwe, auch unter dem Fachnamen Latrodectus mactans bekannt ist eine sehr bekannte Spinne, welche hauptsächlich im Süden der USA lebt. Sie hat einen Schwarzen Körper mit roten Flecken über den Chitin Panzer verteilt. Mit 0,8 bis 1,5 Zentimeter zählt die Art zu den mittelgroßen Sinnen. Das Männchen ist ungefähr im Schnitt 1,2 Zentimeter kleiner. Das besondere an ihr ist, dass die größeren Weibchen nach der Paarung die Männchen töten und sogar aufessen, daher kommt auch der Name. Ihren Fang führt die schwarze Witwe ganz normal aus. Sie baut sich ein Netz, welches ca. einen Durchmesser von 30 Zentimetern hat. In dieses Netz fliegen dann kleine bis mittelgroße Insekten, von denen sie sich ernährt. Töten tut sie diese Insekten mit ihrem Gift in sehr geringen Mengen. Gegenüber Menschen oder anderen größeren Tieren setzt sie das Gibt nur sehr selten ein, wenn sie sich bedroht fühlt. Das Gift ist für einen gesunden Menschen zwar nicht schädlich, doch Kinder oder Rentner können dadurch sterben. Denn es treten starke Herzkreislauf Störungen auf, starke Schmerzen im Bereich des Herzes, man fühlt sich matt und Niedergeschlagen und kann nicht mehr sprechen.
Bananenspinne
Die Bananenspinne ist ebenfalls eine sehr bekannte Spinne und zählt zu den giftigsten Spinnen der Welt, doch im Gegensatz zu der schwarzen Witwe ist sie sehr aggressiv und ihr Gift tötet Menschen. Die Phoneutria nigriventer wird bis zu fünf Zentimetern groß und lebe im südlichen Brasilien und im Nördlichen Argentinien. Ihr Aussehen ist sehr furchterregend, die sie bei einem Angriff ihre vorderen Beine nach vorne ausstreckt, so als wenn sie Pistolen in der Hand hält. Wenn die Bananenspinne sich bedroht fühlt, greift sie blitzschnell an, indem sie auf das Opfer springt. Menschen haben meist keine Chance einen Angriff auszuweichen. Doch die Spinne muss so schnell sein, um ihre Nahrung, meist kleine Käfer oder Schaben zu fangen, denn sie baut kein Netz. Wenn ein Mensch von der Bananenspinne gebissen wurde, sollte man möglichst so schnell wie möglich ein Krankenhaus aufsuchen, oder ein Gegengift dabeihaben. Zuerst verspürt man „nur“ sehr starke Schmerzen, später muss man sich übergeben, die Pupillen erweitern sich und spätestens nach 17 Stunden stirbt man an Lungenversagen.
Sydney-Trichternetzspinne
Die Sydney-Trichternetzspinne gilt allgemein als die giftigste Spinne der ganzen Welt. Sie lebt, wie der Name schon sagt in Australien und kommt besonders oft in der Umgebung von Sydney vor. Ihr lateinischer Name lautet Atrax robustus und sie wird bis zu 4 Zentimetern groß. männliche Spinnen werden allgemein immer etwas kleiner. Der Körperbau ist sehr Massiv und der Chitin Panzer ist glänzend schwarz. Das wirklich gefährliche an ihr ist, aber, dass sie während der Partnersuche auf Wanderschaft nach einem geeigneten Partner geht. Dabei sucht sie nicht selten Häuser auf, in denen Menschen wohnen. Bei panischer Reaktion des Menschen greift sie dann diesen an. Das Gift ist für den Menschen sehr gefährlich. Es kann vorkommen, dass Menschen schon nach 15 Minuten Sterben, Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen das Gift sechs Tage braucht um den Menschen zu töten.