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Nahrung und Nahrungsaufnahme der Vogelspinne



Die Nahrung von Vogelspinnen sind zum größten Teil Insekten wie Grillen, Heimchen, Heuschrecken und Schaben und Tausendfüßlern. Wenn aber die Nahrung knapp werden sollte vergreifen sich die Vogelspinnen sogar an ihrem eigenen Nachwuchs. Dieser ernährt sich im übrigen von den Larven der Insekten. Selbst der Frosch und diverse Reptilien sind der Vogelspinne schon zum Opfer gefallen. Außerdem sind selbst die eigenen männlichen Artgenossen nicht vom Speiseplan der Vogelspinne ausgeschlossen, aber meist nur vor der Eiablage um sich für die Pflege der Eier zu stärken.
Viele Arten der Vogelspinnen gehen Nachts auf Beutezug und verlassen hierfür ihre Verstecke und Höhlen in denen sie leben. Manche allerdings warten einfach am Eingang ihrer Höhle und versuchen dort ihre Beute mit Netzen einzufangen. Allerdings gehen auch diese Spinnen auf Beutezug sollte sich nichts im Netz fangen lassen. Durch ihren Tastsinn sind die Vogelspinnen in der Lage jede Beute in der Nähe auszumachen und diese dann blitzschnell zu fangen um sie dann mit den Chelizeren-Klauen zu töten. Sollte dies nicht gelingen wird das Beutetier mit den Beinen festgehalten. Wenn das Beutetier es jedoch schaffen sollte zu entkommen, ist die Verfolgung der Vogelspinne nur von kurzer dauer. Nachdem etwas erbeutet wurde wird es fast bei allen Arten von Vogelspinnen eingesponnen um es dann später zu verzehren. Da die Vogelspinne über eine sehr enge Speiseröhre verfügt ist sie gezwungen die Nahrung außerhalb des Körpers zu verflüssigen um sie dann mit ihrem Saugmagen aufzunehmen. Dabei wird aus dem Magen ein Enzym ausgeschieden welches die wichtigsten Nahrungsbestandteile zersetzt, die dann wieder aufgenommen werden durch ausquetschen der Nahrungsbrocken und der Aufnahme der verflüssigten Nahrung. Die Reste werden irgendwo außerhalb des Versteckes abgelagert. In der sogenannten Rektalblase werden die Reste der Verdauung gelabert und bei gelegenheit irgendwo gelehrt.